Zuletzt geändert am 1 April 2026
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
der Aufenthalt auf der Intensivstation kann bei Ihnen „Gedächtnislücken“ oder verwirrte und verzerrte Erinnerungen hinterlassen. Wir haben uns daher dazu entschlossen, dieses Tagebuch in Form einer Erzählung zu verfassen.
So können Sie, sobald Sie wieder zu Hause sind, beim Lesen Ihre Erinnerungen und Emotionen ordnen.
Liebe Angehörige, lieber Angehöriger,
Die Erkrankung Ihres Angehörigen ist für Sie sicherlich ein belastendes Ereignis. Man fühlt sich orientierungslos und hat das Gefühl, den Ereignissen ausgeliefert zu sein.
Auch Sie können vom Schreiben des Tagebuchs profitieren, indem Sie Emotionen, Empfindungen festhalten oder Ihrem Angehörigen einfach erzählen, was außerhalb des Krankenhauses im normalen Leben geschieht. Durch das Lesen des Tagebuchs können Sie zudem die Pflegemaßnahmen, an denen Ihr Angehöriger teilnimmt, besser verstehen.
WIE DAS TAGEBUCH ZU VERWENDEN IST
| Wer | Angehörige, Freunde, medizinisches Personal … |
| Wann | Immer dann, wenn das Bedürfnis danach besteht. |
| Was | Gedanken, Beobachtungen, Neuigkeiten aus dem Alltag. |
| Wie | Als würde man direkt mit dem Patienten sprechen. In einfacher Sprache. Ohne Urteile zu äußern und unter Wahrung der Würde des Patienten. Ohne Diagnosen und Therapien zu erwähnen. Am Ende immer mit Unterschrift. |
Nach der Entlassung:
Das Tagebuch wird dem Patienten oder seinen Angehörigen ausgehändigt.
Das Pflegepersonal steht für ein Gespräch und eine gemeinsame Durchsicht der Inhalte zur Verfügung.
DATENSCHUTZ
Das Pflegepersonal unterliegt der Schweigepflicht bezüglich aller Inhalte des Tagebuchs. Die darin enthaltenen Daten und Informationen unterliegen dem Datenschutzgesetz und werden daher nicht weitergegeben.